Ziehen 
1. Kaltumformverfahren, das den verschiedensten Zwecken dienen kann: Verringern von Durchmessern und Wanddicken, Verbesserung der Oberflächenqualität oder der Festigkeit, Verbesserung der Maßtoleranzen, Ausbildung der Profilform. Man unterscheidet Stangen-, Rohr- und Drahtziehen. Das Ziehgut wird mit axial angreifender Kraft durch ein formgebendes Werkzeug (Matrize, Ziehdüse, Ziehhol) gezogen. Die Anzahl der erforderlichen Züge richtet sich nach dem Anfangsquerschnitt. Evtl. ist Zwischenglühen notwendig. Unerläßlich vor dem Ziehen sind eine gründliche Reinigung der Ziehgutoberfläche durch Beizen oder Strahlentzundern, eine gute Schmierung und ausreichende Kühlung des Ziehwerkzeuges während der Arbeit.

2. Kaltumformverfahren für Blechteile Abstreckziehen, Streckziehen, Tiefziehen.

3. Warmziehen: nahtlose Rohre (Rohrherstellung).

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