Zerspanbarkeit 
veraltet für Spanbarkeit, ist die Eigenschaft eines Werkstoffs, sich unter gegebenen Bedingungen spanend bearbeiten zu lassen. Jeder Werkstoff muß im Hinblick auf sein Spanverhalten bei unterschiedlichen Bearbeitungen (Bohren, Drehen, Fräsen, usw.) untersucht werden.

Allgemein spricht man von einer guten Spanbarkeit, wenn:

- die Spankraft klein ist,
- die Schneide lange scharf bleibt,
- in kurzer Zeit ein großes Spanvolumen erzeugt wird,
- die erzielte Oberfläche gut und
- die Spanform günstig ist.

Wesentlichen Einfluß auf die Spanbarkeit haben die Spanbedingungen: Schneidengeometrie, Schneidstoff, Schnittgeschwindigkeit, Vorschub, usw. Es ist darum nicht möglich, die Spanbarkeit durch eine Kennzahl auszudrücken. Häufig wird als Merkmal für die Spanbarkeit eines Werkstoffes die Standzeit des Werkzeuges genannt. Automatenstähle z.B. besitzen auf Grund ihres definierten Schwefel- und Phosphorgehaltes gute Spanungseigenschaften.
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