Wirbelschichtverfahren 
zählen zu den Verfahren der Direktreduktionsverfahren. In einem Reaktionsgefäß mit siebförmigem Boden befindet sich eine Festkörperschicht. Diese Schicht wird reduziert, indem man ein Gas entgegen der Schwerkraft hindurch schickt. Dabei ist die Strömungsgeschwindigkeit so zu wählen, daß die Schicht derart aufgewirbelt wird, bis sich die einzelnen Partikel nicht mehr berühren. Auf diese Weise wird die Reaktionsfläche optimiert. Das FIOR-Verfahren ist ein Beispiel für eine stationäre Wirbelschicht. Mit zirkulierender Wirbelschicht arbeitet z. B. das Circored-Verfahren. Daneben kommen Wirbelschichtverfahren zur Zinkgewinnung, zur Trocknung von Feinerz u.a. physikalische Anwendungen zum Einsatz.
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