Zusammen mit dem CTS-Test (controlled thermal severity) stellt der in Japan entwickelte Tekken-Test das international am meisten verbreitete Verfahren zur Ermittlung der Kaltrißanfälligkeit dar. Dieser ursprünglich empirische Test läßt Aussagen über die kritische Rißspannung an dehnungsbehinderten Schweißverbindungen zu. Für den Tekken-Test werden zwei angeschrägte Stahlproben zunächst zwecks Befestigung an beiden Enden ein kurzes Stück zusammengeschweißt. In die Mitte der Probe wird nun die Versuchsnaht gelegt, indem die Probestücke stumpfgeschweißt werden. Wurzel, wärmebeeinflußter Grundwerkstoff und auch der Übergangsbereich werden auf Risse untersucht.