Im Spannbetonbau eingesetzter Stahl. Damit er die mit ihm bewehrten Teile unter Vorspannung setzen kann, muß er erheblich höhere Festigkeiten aufweisen als Betonstahl für
schlaffe Bewehrung. Normung: für
S. DIN EN 10138 Teile l bis 5. Lieferformen:
1. Stabstahl 15 bis 36 mm Ø (glatt, gerippt oder mit Gewinderippen) je nach Art der Verankerung mit bearbeiteten Enden (geschält und Gewinde aufgerollt). Die Stähle werden durch Muttern gegen geeignet ausgebildete Ankerplatten vorgespannt und in ihnen verankert.
2. Draht 5 bis 16 mm Ø, auch flache oder flachovale Querschnitte (glatt, gerippt oder profiliert).
3. Litzen aus drei bzw. sieben Einzeldrähten. Nenndurchmesser der Litzen bei Dreidrahtlitze 5,2 bis 7,5 mm, bei Siebendrahtlitze 7 bis 18 mm Ø. Stahlsorten mit gestaffelten Streckgrenzen von 835 bis 1570 und entsprechendenden Zugfestigkeiten von 1.030 bis 1.770 N/mm² (bisherige Sorten: St 835/1030 - St 885/1080 - St 1080/1230 - St 1375/1570 - St 1420/1570 - St 1470/1670 - St 1570/1770). Sortenbezeichnungen nach DIN EN10027-1 z. B, Y1770, wobei Y für Spannstahl, die Zahl für die Zugfestigkeit steht. Für vergütete Ausführungen wird das Zusatzsymbol Q, für kaltgezogene Ausführungen das Zusatzsymbol C angehängt (z. B. Y0900Q oder Y1570C).