Sekundärmetallurgie 
oder Pfannenmetallurgie ist der Oberbegriff für alle Verfahren zur Desoxidation, Entgasung, Legierungsfeineinstellung, Einschlußeinformung und Reinheitsgradverbesserung von Stahl. Ein großer Teil von ihnen geschieht unter Vakuum.


Pfannenstandsentgasung, wie z.B. das VD-Verfahren (1.1) oder das VOD-Verfahren
(1.2) mit zusätlicher Lanze zum Sauerstoffaufblasen und der Möglichkeit des
chemischen Heizens durch Al-Zugabe. Bei den Vakuumumlaufverfahren wird die
Schmelze durch Einleiten von Argon in einen kontinuierlichen Umlauf versetzt,
RD-Verfahren (1.3) bzw. RD-KTB-Verfahren mit Sauerstoffaufblasen und der
Möglichkeit des chemischen Heizens durch Al-Zugabe (1.4). Ohne Vakuum
arbeiten z.B. der Pfannenofen (2.1), das CAS/CAS-OB-Verfahren (2.2), der
Argonspülstand zum Legieren und Drahteinspulen (2.3) und mit der Möglichkeit
zur Entschwefelung (2.4).
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