Chemisches Element, Zeichen:
S. Nichtmetall. Der Sch.-Gehalt im Roheisen und Stahl stammt in der Hauptsache aus dem Hochofenkoks. Sch. ist im Stahl meistens unerwünscht, denn er verursacht
Rotbruch und
Heißbruch. Trotzdem wird er zur Erzielung eines kurz abbrechenden Spans manchmal in gewissen Grenzen geduldet bzw. zugesetzt (Automatenstahl). Das Entschwefeln geschieht im Hochofen durch Kalk, in der Roheisenpfanne durch Soda, im Mischer und in den Stahlwerksöfen durch Mangan und eine kalkhaltige Schlacke. Da Sch. ein grenzflächenaktives Element ist, stört er bei der Vakuumentgasung von Stahl.