Schälen 
Spanende Bearbeitung ausschließlich von Rundstahl auf spitzenlosen Schälmaschinen. Endprodukt ist geschälter Blankstahl. Dabei wird der gut gerichtete Stab von einem umlaufenden Messerkopf unter breiter Spanabnahme bearbeitet, im Unterschied zum Drehen, bei dem sich der Stab dreht und vom feststehenden Werkzeug unter schmaler Spanabnahme behandelt wird. Einhaltung enger Toleranzen möglich (in der Regel max. ISO 9, in Ausnahmen ISO 8). Wirtschaftlich für Durchmesser ab 15 bis 20 mm anwendbar, üblich meist bis 150 mm in richtpolierter Ausführung, darüber - Obergrenze im allgemeinen 200 mm Ø - unpoliert. Vorteil gegenüber Ziehen: keine so starke Verfestigung der Randschichten, entkohlungs- sowie technisch rißfreie, hellblanke Oberfläche. Beim sogenannten Verbesserungsschälen (Grobschälen) wird zur Erzielung einer rißfreien und/oder entkohlungsfreien Randschicht (Randentkohlung) mit Walztoleranz (ISO 12) geschält. Dieses Produkt zählt aber nicht zu Blankstahl.
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