Rundstab, Rundstahl 
Im Querschnitt kreisrundes Stabstahlprofil, im Sprachgebrauch meist Rundstahl, nach neuer Normung als Rundstab bezeichnet. Die Benennung erfolgt nach dem Durchmesser. R. wird geliefert:

1. warmgewalzt, in DIN EN 10060 - Rundstahl für allgemeine Verwendung von 8 bis 200 mm Ø genormt, heute jedoch technisch möglich bis etwa 300 mm, allerdings mit (zu vereinbarenden) gröberen Toleranzen; DIN EN 10060 - Rundstahl für besondere Verwendung in "Sonderabmessungen" von 16,5 bis 165 mm Ø z. B. für Ziehereien, Ketlenfertigung u.a.; ferner DIN EN 10060 - Warmgewalzter Rundstahl für Schrauben und Niete in Abmessungen von 9,75 bis 51,5 mm Ø (die Walztoleranzen entsprechen 50 % der Werte nach DIN EN 10060); sowie DIN 2077 Federstahl warmgewalzt,

2. Blankstahl: Für alle Ausführungen gilt DIN EN 10278, durch die zehn DIN-Abmessungsnormen (DIN 174 bis 178, DIN 668 bis 671 sowie DIN 59360 und 61) abgelöst worden sind.

3. geschmiedet als Freiformschmiedestück, hauptsächlich in großen Durchmessern, genormt in DIN 7527-6 (Stabstahl),

4. als gewalzter R. für Stahlbeton DIN 488-2.

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