Elektrisches
Widerstandsschweißen zum punktweisen Verbinden von Werkstücken (z. B. Stahlkonstruktionsteilen, Drähte für
Betonstahlmatten usw.). Die Fügeteile werden im Überlappstoß zwischen stromführende Elektrodenspitzen geklemmt und nach Erwärmen durch Druck verbunden. Hauptanwendungsgebiete sind der Karosseriebau, Stahlleichtbau, Behälterbau, die Geräte- und Blechwarenindustrie sowie die Betonstahlmattenfertigung. Das Punktschweißen wird nur für Bleche bis 3 mm verwendet. Die Schweißpunkte dürfen nicht zu eng gesetzt werden, sonst kann es zu einem Nebenschluß kommen. Für den Abstand der Punkte bei Stahl rechnet man mit ungefähr 4-5 mal Linsendurchmesser als minimalem Punktabstand. Bei Vielpunktschweißmaschinen sind mehrere Punkteinheiten zusammengefaßt, die gleichzeitig betätigt werden.