Hochlegierte, kohlenstoffarme Stähle (0,03 % C, 18 % Ni, 15 % Co+Mo+Ti). Beim Abkühlen aus dem Austenitgebiet bildet sich zäher, verformbarer Martensit, aus dem sich bei nachfolgendem
Anlassen die Legierungselemente in fein verteilten Verbindungen ausscheiden und das Gefüge verspannen und härten (
Ausscheidungshärtung). Die Streckgrenze wird dabei bis über 1.960 N/mm2 angehoben, ohne daß die
Kerbschlagarbeit allzu tief absinkt. Fertigteile lassen sich vor dem Aushärten sowohl spanlos als auch spanend bearbeiten.