Magnetische Prüfverfahren 
gehören zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung. Magnetisierte ferromagnetische Werkstoffe bilden an Gefügeunterbrechungen in der Oberflächenschicht ein Streufeld. Dieses kann entweder mit Magnetpulverprüfung sichtbar gemacht oder mit Sonden ertastet und gemessen werden. Diese Methoden kommen besonders zur Rißdetektion zum Einsatz.

1. Das Magnetpulververfahren kommt in der Praxis am häufigsten vor. Kleine ferromagnetische Pulverpartikel (trocken, gefärbt/fluoreszierend oder naß) werden auf die Oberfläche der Probe gebracht. Unter UV-Licht lassen sich Risse sofort feststellen. Die Methode erlaubt das Aufspüren von Rissen und Aussagen über Lage, Länge und Orientierung, gibt jedoch keinen Aufschluß über die Rißtiefe.

2. Abtasten der Oberfläche mit Magnetfeldsensoren: die Probe wird zwischen zwei Stromspulen positioniert. Ein Absinken der in der Probe induzierten Spannung deutet auf Gefügeunterbrechungen hin. Je nach Schaltung der Spulen unterscheidet man Absolut- und Differenzsonde.

3. Restfeldverfahren: Hier wird der im Stahl nach bestimmter Erregung zurückgebliebene Magnetismus mit eine Sonde gemessen.

Suche im Stahllexikon:
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Overhage Stahlhandel
Gutenbergstraße 34 - 48268 Greven
Telefon Telefon: 0 2571 / 57 88 20 -- Telefax 0 2571 / 57 88 222
Email info@overhage-stahlhandel.de
 
Seite drucken
Webdesign CMS
Ansprechpartner - | - Stahlhandel Online-Shop - | - Unser Sortiment - | - Stahllexikon / Glossar