Mit DIN 24041 bis 24043 ist dieser Begriff anstelle Lochblech oder Gelochtes Blech eingeführt worden. Danach ist
L. eine Platte (Blech, Band usw.) mit gleichartigen Öffnungen (Löchern) in regelmäßigen Anordnungen, hergestellt durch Stanzen, Bohren, Fräsen oder andere Verfahren. Wegen seiner hohen Festigkeit, Zähigkeit und Veschleißbeständigkeit ist Stahl der vorherrschende Werkstoff und in den meisten Sorten geeignet. Hauptsächliche Lochformen: Rund-, Quadrat-, Langlochung, letztere eckig oder mit runden Enden, daneben Formen wie Sechskant, Dreieck, Raute, Schlüssel- oder Sternloch sowie zahlreiche Zierlochungen. Diese in vielen Standard- aber auch in Sondergrößen, die Lochung versetzt zueinander oder geradlinig. Blechdicken von Feinst- und Feinblech bis Grobblech sind möglich. Zahllose Anwendungsmöglichkeiten: Abdeckungen, Siebe, Filter, Maschinenverkleidungen, Waschtrommeln, Zierbleche u.v.a.. Für verschiedene industrielle Verwendungszwecke berechnet man Lochgröße und -abstände nach dem erforderlichen Durchlässigkeitsanteil.