Laves-Phase 
nennt man alle Verbindungen vom Typ AB2. Es handelt sich um Phasen hoher Raumerfüllung, deren Bildung weder die Wertigkeiten der Elemente noch die Hume-Rothery-Regel beachtet. Laves-Phasen bilden sich, wenn die Partner eine gewisse, aber schwache Affinität zueinander besitzen, die Elemente ein günstiges Radienverhältnis (¾) aufweisen und das Bestreben nach Raumerfüllung groß ist (wie es bei Metallen der Fall ist). Laves-Phasen sind - wie alle intermetallischen Phasen - unerwünscht, da sie versprödend wirken, also die Zähigkeit herabsetzen. Diese hexagonale intermetallische Phase tritt hauptsächlich infolge erhöhter Mo-Zugaben zu nicht stabilisierten Cr-Ni-Stählen bei höheren Temperaturen auf. Deshalb sollte der Mo-Gehalt in Cr-Ni-Mo-Stählen ein für die Kriechfestigkeit erforderliches Minimum nicht überschreiten.
Suche im Stahllexikon:
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Overhage Stahlhandel
Gutenbergstraße 34 - 48268 Greven
Telefon Telefon: 0 2571 / 57 88 20 -- Telefax 0 2571 / 57 88 222
Email info@overhage-stahlhandel.de
 
Seite drucken
Webdesign CMS
Ansprechpartner - | - Stahlhandel Online-Shop - | - Unser Sortiment - | - Stahllexikon / Glossar