Kupfer 
Chemisches Element, Zeichen: Cu, Dichte 8,93 g/cm3 (Schwermetall). Cu hat unter allen technisch verwendeten NE-Metallen die beste elektrische Leitfähigkeit, einen beachtlichen Korrosionswiderstand und eine ausgezeichnete Umformbarkeit. Man verwendet es rein oder mit geringen Legierungszusätzen für wärmebeanspruchte Teile (Windform am Hochofen, Stranggießkokille, Elektroden für das Widerstandsschweißen), als wärmeleitende Wand im Apparatebau (Gefäße, Heiz- und Kühlschlangen), als Überzugmetall in der Galvanotechnik, als Legierungsmetall in Lagerwerkstoffen und Hartloten. Elektrolichtbogenöfen sind mit stromführenden Elektrodentragarmen aus Kupfer ausgerüstet. Cu wird in Massengehalten zwischen 0,2 und 0,5 % zum Stahl zulegiert. Es erhöht die Zugfestigkeit, Streckgrenze und Härte. Kupfergehalte von über 0,2 % - im Zusammenwirken mit Phosphor und anderen Legierungselementen - verbessern die Witterungsbeständigkeit (Wetterfeste Stähle). Eine Ausscheidungshärtung (Härten) ist bei einem Kupfergehalt von 1,3 % möglich, da die Löslichkeit von Cu im Eisen mit sinkender Temperatur abnimmt. Schädliche Wirkung (Lötbrüchigkeit) ab ca. 0,5 % Cu im Stahl.
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