Das Gefüge von
Elektroblech besteht aus kubisch raumzentrierten Kristalliten, aus denen sich die magnetischen Hauptrichtungen ergeben, nämlich in Richtung der Würfelkanten, der Flächendiagonalen und der Raumdiagonalen, wobei in Richtung der Würfelkanten die Magnetisierbarkeit am leichtesten ist. Auf der Ausrichtung der Würfelkanten parallel zur Walzenrichtung (Textur), die durch entsprechende Maßnahmen beim Walzen und Glühen erreicht wird, beruhen die guten magnetischen Eigenschaften für die Anwendungen, bei denen die magnetische Flußrichtung festliegt, z. B. für Transformatoren, Im Unterschied dazu wird
Nichtkornorientiertes Elektroblech für Maschinen mit rotierenden Teilen verwendet.