Kühlt man einen Stahl mit Kohlenstoffmassengehalten über ca. l % langsam ab, so entsteht während der kontinuierlichen Umwandlung
Zementit, der sich auf den Korngrenzen ablagert. Er existiert netzförmig zwischen den Perlitkörnern und bildet so ein hartes Schalenwerk. Das ist vor allem für die Kaltbearbeitung unerwünscht. Deshalb muß
K. durch Weichglühen und intensive Umformung in eine günstigere - d.h. kugelige - Form umgewandelt werden.