Verfahren zur qualitativen Ermittlung des Bruchverhaltens eines Werkstücks. Man zerschlägt eine gekerbte Probe mit quadratischem Querschnitt, die auf zwei Auflagen ruht, mit einem Pendelhammer. Die verbrauchte Schlagarbeit wird gemessen und ergibt die Kerbschlagarbeit. Die eingesetzten Proben erhalten je nach Kerbform - rund oder spitz - die Bezeichnung Charpy-V- bzw. Charpy-U-Probe. Gegenüber der "alten" DIN 50 115 beschränkt DIN EN 10 045 den Geltungsbereich des Kerbschlagbiegeversuchs auf DVM-, DVMK-, und KLST-Proben.