Stähle, die auch bei tiefen Temperaturen neben ihrer Festigkeit noch ein ausreichendes plastisches Formänderungsvermögen aufweisen. Das wird durch eine bei genau angegebener Temperatur geforderte Mindestkerbschlagarbeit an
Charpy-V-Proben definiert. Al-beruhigte (alterungsunempfindliche) Stähle verhalten sich sehr günstig. Mn und besonders Ni verbessern die Kaltzähigkeit. Kaltzähe Stähle werden in der Kältetechnik und im Apparatebau eingesetzt, z. B. für Flüssiggasbehälter, für Anlagen zur Gasgewinnung; Stahlsorten siehe DIN EN 10216-4, DIN EN 10217-4 und -6, DIN EN 10028.