Invarlegierungen 
zeichnen sich durch eine geringe und nahezu konstante Wärmeausdehnung über einen großen Temperaturbereich hinweg aus. I. sind z. B. Eisenlegierungen mit 35 % Ni, die bei Raumtemperatur nur einen Wärmeausdehnungskoeffizienten von 10´´´/K aufweisen. Zusätzliche Co-Massengehalte senken den Wärmeausdehnungskoeffizienten auf 107K, man spricht von Superinvarlegierungen. Einen weiteren Invareffekt zeigen Eisen-Nickellegierungen bei Temperaturen < 60K; der Wärmeausdehnungskoeffizient sinkt auf negative Werte. Auch antiferromagnetische Legierungen zeigen einen Invareffekt. Invar wird verwendet bei Thermostaten, Präzisionsgeräten und als Dehnungsausgleicher in Kfz-Leichtmetallkolben.
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