Anreichern der Oberfläche eines Werkstücks mit Chrom. Fertig bearbeitete Teile werden bei 1.000 bis 1.200° C in Cr abgebenden Stoffen geglüht, wobei Cr in die Stahloberfläche diffundiert. Da bei findet ein Austausch zwischen Eisen- und Chromatomen statt. Je nach Temperatur und Zeit erhält man Diffusionszonen von 0,1 bis 0,2 mm Dicke - bei einem Cr-Gehalt von mind. 30%. Bei geeigneten Stählen ist die chromierte Zone zäh, so daß spanlose Kaltumformung durch Rollen, Walzen, Pressen möglich ist. Korrosions- und Zunderbeständigkeit entspricht der von nichtrostenden Sorten. Dieses Verfahren eignet sich besonders für Kleinteile wie Schrauben, Bolzen, Schutzrohre u.v.a.