Hochwarmfester Stahl 
H. ist austenitischer Stahl mit sehr niedrigem C-Gehalt, mind. 13 % Cr, hohen Ni-Gehalten von durchweg über 10 und in der Spitze bis zu 34 %. Diese Stähle haben bei Temperaturen über etwa 550°C bis etwa 600°C auch unter langzeitiger mechanischer Beanspruchung gute Festigkeitseigenschaften. Zwei Sorten vom Legierungstyp > 20 % Cr und >30 % Ni halten die Langzeiteigenschaften bis in Temperaturbereiche von 900 bis l.000°C. Technische Lieferbedingungen in DIN EN 10216-5 für Rundrohre, DIN EN 10222-5 für Bleche, Bänder; Stäbe und Schmiedestücke. Verwendung vor allem im Kraftwerksbau, wo die normalen warmfesten Stähle (DIN 17175 und 17177) nicht ausreichen. Warmfeste und hochwarmfeste Stähle für Schrauben und Muttern sind in DIN 17240 genormt.
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