Sammelbezeichnung für nahtlose oder geschweißte Rohre, die vorwiegend der Gas- und Wasserinstallation dienen und über Gewinde miteinander verschraubt werden können; daher auch handelsüblich als Gas- und Wasserrohre (auch
Gasrohre) bezeichnet. Sie werden in der Regel ohne, können aber auf Wunsch auch mit Rohrgewinde an beiden Enden und einer aufgeschraubten Muffe geliefert werden. Sie sind für Nenndruck NP 25 bei Flüssigkeiten, NP 10 bei Luft und ungefährlichen Gasen zulässig. Genormt nach DIN EN 10225 (früher 2440, 2441). Diese Rohre werden vielfach auch für konstruktive aufgaben und im Gerüstbau verarbeitet. Die "schweren"
G. spielen kaum noch eine Rolle, gängig ist die "mittelschwere" Ausführung, die trotz des verstärkten Einsatzes von Kunststoff und Kupfer im Installationssektor noch sehr gefragt ist.