Sammelbegriff für Rohrleitungsteile, die zum Abzweigen, Ändern der Richtung oder des Querschnitts oder auch zum Verschließen einer Leitung verwendet werden, sofern es sich nicht um
Fittings (im allgemeinen aus Temperguß) handelt. Letztere gehören zu den
Rohrverbindungsstücken. Formstücke werden durch Einschweißen eingebaut. Sie sind großenteils Normteile nach DIN EN 10253: Rohrbogen, T- Stücke, Reduzierstücke, Kappen, Klöpperböden (alte Normen: DIN 2605,2615,2616,2617). Nicht mehr genormt sind Sattelstutzen und Einschweißbogen.
Rohr- und Formstück- Werkstoff müssen die gleichen Anforderungen - auch hinsichtlich Schweißbarkeit - erfüllen. Nicht genormte Teile werden bei Bedarf im allgeimeinen aus den entsprechnden Rohren durch Umformen oder Schweißen hergestellt, in anderen Fällen aus Blechsegmenten geformt und zusammengeschweißt.