Fließpressen 
Umformen eines Zuschnitts oder Preßrohlings in einem Gesenk durch einen Stempel, der den für das Fließen nötigen hohen Druck ausübt und - zusammen mit den Gesenkwänden - das Kaliber bildet. Das Verfahren war ursprünglich den NE-Metallen vorbehalten (Tuben, Becher und Hülsen aus Zink, Zinn und Aluminium). Es wird heute in zunehmendem Maße auch für Stahlteile angewandt, und zwar als Kalt- oder als Warmumformen. Als Grenze gilt die Rekristallisationstemperatur (Kaltfließpressen), wobei der Werkstoff seine Fließgrenze überschreitet. Das F. wird in DIN 8582 "Fertigungsverfahren Umformen" und in DIN 8583 "Druckumformen" näher beschrieben. Die einzelnen Verfahren werden nach dem Aufbau der verwendeten Werkzeuge unter zwei Oberbegriffen eingruppiert: Fließpressen mit starrem Werkzeug und Fließpressen mit Wirkmedien.
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