(nach dem englischen "to fit" = passen, verbinden). Das Fitting tritt überwiegend in der Mehrzahl auf. Die Mehrzahlbildung hat sich nach dem englischen "fittings" etabliert, die grammatisch korrekte deutsche Form "Fittinge" ist manchmal noch gebräuchlich. Im Englischen ist
F. nicht eindeutig, im Deutschen werden damit lediglich
Rohrformstücke bezeichnet. Diese können, Temperguß oder allen anderen Rohrleitungswerkstoffen sein. Sie werden (als Einschweiß-
F. und Gewinde-F.) je nach Werkstoff und Verwendung zum Kleben, Schweißen, Löten oder Verschrauben gefertigt. Im letzten Fall ist das Gewinde dem zugehörigen
Rohrgewinde angepaßt. Die Abgrenzung zwischen
F. und Rohrformstück war bislang ungenau, meist wurde nach der Art der Einbringung in die Rohrleitung unterschieden. Fittings werden im allgemeinen durch Schrauben oder Löten (neuerdings auch Kleben), Formstücke durch Einschweißen eingebaut.
Seit 2008 ist mit Neufassung der DIN EN 10253-2 der Normbegriff Formstück zum Einschweißen für Rohrbogen, T-Stück, Reduzierstück und Kappe festgelegt. Weil der Sprachgebrauch einer gewissen Übergangszeit bedarf, seien hier die gebräuchlichsten
F. aufgeführt:
Muffen, Bogen, Winkel, T- und Kreuzstücke, Verschraubungen, Nippel, Doppelnippel, Reduzierstücke und -muffen, Stopfen, Muttern. Temperguß-
F. werden überwiegend in der Gas- und Wasserinstallation verwendet.