Eisenerz 
In der Natur vorkommende Eisenverbindung, die sich zur Verhüttung eignet. Im E. ist das metallische Eisen in der Hauptsache an Sauerstoff gebunden, liegt also als Oxid vor. Sein Gebrauchswert wird aber nicht nur durch den theoretischen Fe-Gehalt bestimmt (der sich aus der Stöchiometrie der Verbindung ergibt), sondern auch durch die begleitende Gangart (= taubes Gestein) und die Reduzierbarkeit. Die wertvollsten Eisenerze sind Magnetit (Magneteisenstein) und Hämatit (Roteisenstein) mit Fe-Gehalten über 70%. Arme Erze mit weniger als 40 % Fe werden meist schon am Fundort aufbereitet und zu Konzentrat angereichert. Die größten Eisenerzproduzenten der westlichen Welt sind Australien, die USA und Brasilien. Die Farbe des Eisenerzes schwankt zwischen rötlichen, gelblichen und bräunlichen Tönen sowie metallischem Schwarz. Die Reduktion des E. zu Roheisen kann im Hochofen oder in einer Anlage der Direktreduktion erfolgen.
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