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Ziehen) ist ein Kaltumformverfahren, bei dem Draht zum Zweck der Durchmesserverringerung durch eine Ziehdüse gezogen wird. Dabei erfährt der Werkstoff eine Kaltverfestigung, die entweder durch Glühen beseitigt oder durch
Patentieren intensiviert werden kann. Vor dem Ziehen findet eine Entzunderung der Drahtoberfläche statt, so daß die Schmiermittel besser haften. Draht zieht man auf Einzel- (eine Zieheinheit besteht aus Ziehwerkzeug + Ziehtrommel) oder auf Mehrfachzügen (bis zu acht Zieheinheiten in Reihe), die der Draht nacheinander mit zunehmender Geschwindigkeit durchläuft.