Verbindet sich Kohlenstoff als Anion mit einem Metall als Kation, so erhält man als Reaktionsprodukt ein Carbid. Ein im Stahlgefüge auftretendes Carbid ist Fe3C, auch bekannt als
Zementit. Er bildet zusammen mit Ferrit den Gefügebestandteil
Perlit. Die Festigkeit eines Stahls im geglühten Zustand wird durch den Gehalt an Eisencarbid bestimmt, denn Carbide zeichnen sich durch hohe Härte aus. Schnellarbeitsstahl und
Hart[metall]legierungen verdanken ihre Schneideigenschaften den Carbiden der Hartstoffe Wolfram, Titan, Tantal, Niob, etc.
C. finden so bevorzugt Einsatz zum Verschleißschutz von Oberflächen (z. B. Wolframcarbid)