Betonstahl 
besitzt einen nahezu kreisförmigen Querschnitt, der jedoch je nach Walzverfahren (und Abnutzungsgrad der Walzenkaliber) abweichen und oval sein kann. Manche Walzwerke walzen ein oktogonales oder nahezu quadratisches Profil, das für die Weiterverarbeitung vorteilhaft sein kann. B. dient ausschließlich der Bewehrung von Bauteilen aus Stahlbeton. Im Verbund der Baustoffe Beton und -stahl eignet sich der Beton besonders zur Aufnahme der Druck- und der Betonstahl zur Aufnahme der Zugspannungen. Voraussetzung für das Zusammenwirken der beiden Komponenten ist ihr inniger Verbund. Weil die Überleitung der Kräfte über die Stahloberfläche erfolgt, werden Rippen auf die Staboberfläche gewalzt, durch die der Haftverbund verstärkt und die Einleitung der Zugspannungen aus dem Beton in den -stahl verbessert werden. Entscheidend für das Zusammenwirken der beiden Komponenten ist ihr fast gleiches Dehnungs- und Schrumpfungsverhalten, ohne das der Haftverbund sich lösen und die Stahleinlage wirkungslos würde.
B. ist nach DIN EN 10080 der Oberbegriff für Betonstabstahl. Betonstahl in Ringen, Betonstahlmatten und Bewehrungsdraht. Art und Umfang der Güteüberwachung sind in DIN EN 10080 festgelegt. Im Gegensatz zu Spannstahl für den Spannbetonteil wird B. nicht vorgespannt. B. muß schweißgeeignet sein (Schweißen von B).

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