B. ist ein technisch gerader, gerippter
Betonstahl nach DIN EN 10080 in Stäben zum Bewehren von Bauteilen aus Stahlbeton. Herstell-/Handelslängen sind 12 und 14 m, auf Wunsch herstellbar in 6 bis 22 bzw. 36 m. Die Oberflächenformen der genormten und zugelassenen Betonstabstähle sind so gewählt, daß sich die Betonstahlsorten sinnfällig unterscheiden.
Bezeichnung durch den Kurznamen BSt 500 S oder das Kurzzeichen (insbesondere für Zeichnungen und statische Berechnungen) IV S. Die Zahl 500 bezeichnet die Mindeststreckgrenze von 500 N/mm2. Das nachgestellte S steht für Stabstahl, entfällt aber künftig. Die neue Bezeichnung lautet B 500a bzw. B 500b und gilt für Stäbe, Ringe und Matten gleichermaßen. Die Sorten a und b unterscheiden sich nur in der
Duktilität. Folgende Nenndurchmesser sind in DIN EN 10080 genormt: 6, 8, 10, 12, 14,16, 20, 25 und 28 mm.
B. ist geeignet für die Anwendung der im Bauwesen üblichen Schweißverfahren, nämlich E-, MAG-, GP-, RA- und RP-Schweißen.
B. muß mit einem für jedes lieferberechtigte Werk besonders festgelegten
Werkkennzeichen (Walzzeichen) versehen sein. Es besteht aus einer bestimmten Anordnung von verbreiterten und normal breiten Rippen, die sich etwa im l m-Abstand wiederholen.