In ein 250mm breites, 30-50 mm dickes Probeblech wird eine Längsnut gefräst. Hier hinein wird eine Schweißraupe bestimmter Abmessungen gelegt und nach dem Erkalten bis zum Anriß gebogen. Es dürfen keine Risse größer als 80 mm festzustellen sein. Sind allerdings gar keine Risse nachzuweisen, so ist die Probe ungültig. Mit diesem von der Deutschen Bahn AG vorgeschriebenen Versuch wird die Sprödbruchunempfindlichkeit bzw. Schweißeignung von P235T1 oder S355J2G3 untersucht.