ist ein Verfahren zur Vorbereitung von Proben für metallographische Untersuchungen. Behandelt man die polierte Oberfläche eines Schliffs mit einem Ätzmittels (Säure), so kann man dadurch Gefüge freilegen. Es lassen sich beispielsweise Seigerungen oder Korngrenzen sichtbar machen. Makroskopische Ätzmittel lassen u. a. die Walzrichtung, die Schwefel- und Phosphor-Seigerungen usw. schon mit bloßem Auge erkennen. Mikroskopische Ätzmittel schaffen die Voraussetzung zur Untersuchung des Feingefüges bei entsprechender Vergrößerung. Der
Baumann-Abdruck gibt die Schwefelverteilung durch Schwärzen eines aufgelegten, ätzfähigen Bromsilberpapieres wieder. Die Oberhoffer-Ätzung weist Seigerungen nach.